Raum Nürnberg

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Tiergarten

Der Tiergarten Nürnberg liegt am Rande der Stadt im Lorenzer Reichswald. Der 67 Hektar große Zoo im landschaftslichen Stil beherbergt etwa 300 verschiedene Tierarten, von denen zahlreiche Arten bedroht sind. Mit seiner Fläche von knapp 70 ha ist der Nürnberger Zoo einer der größten Tiergärten in ganz Europa.

Auch die geschichtlichen Wurzeln reichen bis ins Mittelalter zurück. Mehr als ein paar Hinweise über den sogenannten “Burggräflichen Tierpark” der sich über ein enormes Areal erstreckt haben muss, findet sich darüber in den Geschichtsbüchern jedoch leider nicht.

Das heutige Erscheinungsbild des Tierparks geht jedoch auf ein dunkleres Kapitel der deutschen Geschichte zurück. Nachdem der Tiergarten, der um 1900 eröffnet wurde, im Dritten Reich Hitlers Bauvorhaben am Dutzendteich im Wege stand, wurde der Zoo an seinen heutigen Standort verlegt.

Der Tiergarten in Nürnberg beherbergt wie gesagt etwa 300 Arten. Darunter befinden sich viele Großaffen und Faultiere, Großsäugetiere, Raubtiee, Huftiere und Nager, aber auch Seekühe und Delfine.

FlockeNürnbergs Prominentester Bewohner, der ebenfalls im Zoo wohnt, ist Flocke, das kleine Eisbärmädchen. Der Eisbährennachwuchs erblickte zu Begin des Jahres das Licht der Welt und hatte dabei einen schweren Start ins Leben. Nachdem eine andere Eisbährenmutter ihre beiden Sprößlinge bereits gefressen hatte, konnte man im Fernsehen beobachten, wie auch Flockes Mutter sehr unsanft mit dem kleinen Tier umging. Sie hob es immer wieder auf und lies es unsanft auf den Boden fallen. Nach kurzer Zeit mussten die Tierpfleger eingreifen und das Neugebohrene nun doch gegen ihre Überzeugung von Hand aufzuziehen. Bis zuletzt wollten die Pfleger vermeiden, in die natürliche Aufzucht des jungen Säuglings durch die eigene Mutter, einzugreifen. Wie Knut wird nun auch Flocke von Hand aufgezogen und ist seit Anfang April im Nürnberger Zoo beim spielen zu sehen.

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